

Mittwoch, 13. Mai 2026 um 15 Uhr
Feierliche Urkunden-Übergabe durch die Stifterin und das Ministerium
im Landhaus bei Kirn, während der Kreationstage.

13.-16. Mai 2026 „Kreationstage 2026“ im Hunsrück
Videodoku „Kreationstage 2026“ (Harry Seifert)













Vorab ein Wort der Jury an alle, die eine Mappe eingereicht haben. In diesem Jahr war die Juryarbeit alles andere als leicht. In einer zehnstündigen Sitzung wählten wir aus den 85 eingereichten Mappen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Dabei schenkten wir nicht nur den Preisträgerinnen und Preisträgern besondere Aufmerksamkeit: Viele weitere Einsendungen überzeugten so sehr, dass wir uns entschieden, zusätzlich 14 Schülerinnen und Schüler mit einer Auszeichnung des Fachverbands für Kunstpädagogik gesondert hervorzuheben. Die Auszeichnung ging per Post zusammen mit der Mappenrückgabe zu und signalisiert eindeutig: Eure künstlerischen Arbeiten sind großartig – auch wenn wir leider nicht alle in den Preis einladen konnten. Deswegen sendeten wir die Auszeichnung als eine besondere Anerkennung für herausragende Mappen, die wir in diesem Jahr nicht berücksichtigen konnten. Die Jurysitzung selbst prägten intensive Diskussionen, Gespräche und Betrachtungen. Wir rangen, debattierten, wägten ab – und fanden schließlich im Austausch und Konsens die elf Preisträgerinnen und Preisträger. Die Auswahl zeigt eindrücklich, wie hoch die Qualität über alle Jahrgangsstufen hinweg ist.
Die zum Wettbewerb eingereichten Kunstmappen wurden am 30. März 2026 juriert. Die Namen der 11 Preistragenden und der 14 mit Zertifikat Ausgezeichneten wurden am 13. Mai bekannt gegeben.
Preistragende 2026 sind
2 Schüler aus Klasse 8
1 Schülerin aus Klasse 9
4 Schülerinnen aus Klasse 10
2 Schülerinnen aus MSS 11
2 Schülerinnen aus MSS 12

Preisträgerinnen und Preisträger 2026
(Bei diesem Wettbewerb gibt’s keine Rangstufen nach 1. Preis, 2. Preis, …):
Paul Friedrich Brökelmann, Klasse 8, Oranienschule Wiesbaden Gymnasium
Henri Günther, Klasse 8, Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium Speyer
Jasmin Bendjemmaa, Klasse 9, Rabanus-Maurus-Gymnasium Mainz
Ella Bogisch, Klasse 10, Montessorischule Landau
Luise Hamm, Klasse 10, IGS Kurt Schumacher Ingelheim
Antonia Geist, Klasse 10, IGS Kurt Schumacher Ingelheim
Isabel Landmann, Klasse 10, Geschwister-Scholl-Gymnasium Ludwigshafen
Katja Steinlechner, MSS 11, Kurfürst Ruprecht-Gymnasium Neustadt/W
Marla Eiserloh, MSS 11, Kooper. Gesamtschule Kirchberg
Naemi Driesner, MSS 12, Albert-Schweitzer-Gymnasium Kaiserslautern
Leonie Schnar, MSS 12, Gymnasium Nackenheim
Außerdem wurden 14 Auszeichnungen verliehen.
AUSZEICHNUNGEN für herausragende Mappenpräsentation gibt es für:
Lena Mattern , Klasse 8, Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium, Neustadt/W
Kristina Dick , Klasse 8, Friedrich-Spee-Gymnasium Trier
Marian Mettler Klasse 8, Dietrich Bonhoefer Gymnasium Föhren
Jule Annabelle Jeckel, Klasse 8, IGS Mutterstadt
Thalia Zoé Plothe, Klasse 10, Freie Waldorfschule Mainz-Finthen
Frederike Lohmann,MSS 11, Lise-Meitner-Gymnasium Maxdorf
Philine Zeuner, MSS 11, Leibniz Gynmasium Neustadt
Eva Müller, MSS 11, Megina Gymnasium Mayen
Nele Gilcher, MSS 11, Kooper. Gesamtschule Kirchberg
Selma Bäter, MSS 11, Landeskunstgymnasium Alzey
Sonja Zhang, MSS 11, Landeskunstgymnasium Alzey
Linn Charlie Hartmann, MSS 11, Landeskunstgymnasium Alzey
Denise Schmidt, MSS 12, Lina-Hilger-Gymnasium Bad Kreuznach
Natalie Klimek, MSS 12, Bertha von Suttner IGS Kaiserslautern
Eine Kunst-Ausstellung geht auf die Reise mit 3 Stationen:

Ausstellung von Siegerarbeiten in Neustadt an der Weinstraße
20. – 29. Mai 2026 in der Kunstschule Alena Steinlechner,
Vernissage: Mittwoch, 20. Mai 2026, Eröffnung durch Dr. Olaf Mückain








Diese interessante Ausstellung von Siegerarbeiten wird im August 2026 auch im Rathaus der Verbandsgemeinde Kirner Land zu sehen sein.
Vernissage: Samstag, 29.08.2026 um 15 Uhr
Und ein weiteres Mal im Oktober 2026 (Daten folgen)
Ausstellung von Siegerarbeiten im Museum Heylshof Worms
Ort: Heylshof Worms
Für weitere Präsentationen an anderen Orten in Rheinland-Pfalz freuen wir uns, wenn interessierte Kunstvereine oder Museen mit uns Kontakt aufnehmen.
Die Ausstellungen werden öffentlich und für Schulklassen kostenlos zugänglich sein.
Zeichnen im Seminarraum 1

JugendKunstpreis 2026: Kunst kommt vom Machen, erst recht, wenn Du jung bist!
Ein Überblick über die Kreationstage 2026, 13.05. bis 17.05.2026
Tag 1: Kennenlernen und feierliche Verleihung
Am Vormittag eröffnete ein gemeinsamer Warm-up-Workshop den Alexandra-Lang-JugendKunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz. In lockerer Atmosphäre porträtierten sich die elf Preisträgerinnen und Preisträger gegenseitig mit der nicht-dominanten Hand. Die ungewohnte Methode löste Blockaden und förderte die lockere Strichführung. Darüber hinaus erleichterte dies die ersten persönlichen Begegnungen innerhalb der Gruppe.
Nach der Mittagspause folgte die offizielle Urkundenverleihung durch die Stifterin Ilse Lang und Michael Grabis, Vertreter des Bildungsministeriums. Die feierliche Eröffnung wurde eingeleitet von einer Videobotschaft des Bildungsministers Sven Teuber. Weitere Redebeiträge rahmten die Veranstaltung, darunter das Grußwort von Dr. Daniela Colic-Bender, Vorsitzende des BDK e.V., Fachverband für Kunstpädagogik Rheinland-Pfalz, und eine Rede von Dr. Olaf Mückain, wissenschaftlicher Leiter der Museen der Stadt Worms und Kurator des Museums Heylshof.
Thema des Grußworts von Dr. Colic-Bender war die Profilierung des Preises als „verlässlicher Ort für Entdeckung, Ermutigung und Entwicklung“. Der JugendKunstpreis richtet sich an Jugendliche der 8. bis 12. Klasse und verzichtet bewusst auf eine Rangliste: Elf Talente werden gleichwertig ausgezeichnet – ein Signal für Miteinander statt Gegeneinander, für Entwicklung vor Auszeichnung und Wachstum vor Wettkampf. Die eingereichten Mappen, so die Jurybeobachtung, zeigen nicht nur Ergebnisse, sondern Wege, wie aus Neugier Methode wird, Entscheidungen reifen und eine eigene Bildsprache entsteht. Im Anschluss stellten sich die Jugendlichen mit je einem Werk vor. Die Kurzpräsentationen sorgten für spürbare Begeisterung und Überraschungsmomente beim Publikum: Bürgermeister Thomas Jung der Verbandsgemeinde Kirner Land, Vertreterinnen und Vertreter der Alisa-Stiftung sowie Familienangehörige der Preistragenden.
Gleich darauf drängten die Jugendlichen darauf, an eigenen Studien weiterzuarbeiten, deren Basis bereits am Vormittag gelegt wurde. In konzentrierter Atmosphäre wurden erste Ansätze weiterentwickelt und miteinander darüber gesprochen; ganz im Sinne des formulierten Anspruchs: Entwicklung vor Auszeichnung. Der erste Tag endete in einer produktiven Grundstimmung mit zuversichtlichem Ausblick auf die kommenden Programmpunkte und das gemeinsame Arbeiten.

Tag 2: Strukturen und Experimente
Der zweite Tag begann mit Schraffur- und Strukturübungen bei Harry Seifert. Die Gruppe lernte dabei klassische Schraffurzeichenübungen kennen und entwickelte eigene weiter. Ziel war, Strukturen bewusst einzusetzen und für die eigenen Bildideen nutzbar zu machen.
Am Nachmittag gab es zwei Workshops, die sehr gut ankamen: Speed-Painting mit Alena Steinlechner und Gelli-Druck mit Daniela Colic-Bender. Beide Angebote luden zum schnellen, intuitiven Arbeiten ein und brachten neue Techniken ins Spiel, die durch Experiment und einer gewissen Unplanbarkeit geprägt sind. Viele Jugendliche griffen Zeichnungen vom Vortag wieder auf und entwickelten ihre Ideen weiter.
Am Abend folgte die erste inhaltliche Aufgabe: Drei Gefühle sollten als dreiteilige Arbeit dargestellt werden. Gewählt wurden beispielsweise Empfindungen wie Panik, Vertrautheit, Müdigkeit oder Erschöpfung. Die Jugendlichen überlegten, wie sich diese Zustände mit Farbe, Form und Oberfläche zeigen lassen, machten Skizzen und legten erste Reihen an. So entstand eine Basis für die nächsten Arbeitsschritte.

Tag 3: Perspektive und künstlerische Positionen
Zeichenübungen mit Eberhard Grillparzer leiteten den dritten Tag ein. Im Seminarraum legten und stellten wir Kisten scheinbar chaotisch auf den Tisch, um die so entstandene „Kistenstadt“ zeichnerisch festzuhalten. Dabei ging es darum, Raumlinien und Raumtiefe sowie Überschneidungen erstmal zu sehen, um perspektivisches Zeichnen zu verstehen. Anschließend führten die jugendlichen Künstlerinnen und Künstler eine Volumenübung mit „körperlichem Zeichnen“ durch. Große Bewegungen aus dem Arm statt aus dem Handgelenk wurden geübt, um Form und Volumen von Körpern deutlicher zu spüren und zeichnerisch umzusetzen. Der Input am Vormittag schloss mit einer Figurenaufgabe ab, bei der sich Strichmännchen während des Zeichnens zu reduzierten, aber figürlichen Darstellung in Bewegung formten.
Am Nachmittag hielt Olaf Mückain einen spannenden Vortrag über die Performance-Künstlerin Rebecca Horn. Die Jugendlichen lernten ihre Biografie sowie zentrale Arbeiten und somit eine neue Gattung der Kunst kennen, den ihnen zuvor überwiegend unbekannt war.
Danach ging es in die offene Arbeitsphase: Die Preisträgerinnen und Preisträger arbeiteten weiter an der Übungsaufgabe der Emotionen und entwickelten erste Ideen für die Abschlussaufgabe, die nun eröffnet wurde: „Eine Geschichte – drei Bilder“.
Am Abend gab Marita Dörr Einblick in ihr künstlerisches Portfolio. Die Jugendkunstpreisträgerin aus dem Jahr 2022 studiert mittlerweile Kunst und Intermediales Gestalten an der Kunstakademie in Karlsruhe. Marita berichtete vom Arbeitsalltag in ihrem Atelier der Akademie, von interessanten Ausstellungsprojekten, dem Bewerbungsprozess und ihren bisherigen Erfahrungen. So konnten sich die Schülerinnen aus den oberen Klassenstufen über das Vorgehen bei Bewerbungen austauschen.

Tag 4 „Eine Geschichte – drei Bilder“
Der Abschlusstag stand ganz im Zeichen der großen Aufgabe: „Eine Geschichte – drei Bilder“. Die Aufgabe ließ volle Freiheit bei Thema, Format und Technik. Jede und jeder entwickelte eine eigenständige Arbeit oder Serie, die zum persönlichen Interesse und zur eigenen bevorzugten Technik passte.
Entsprechend war den ganzen Tag über viel Bewegung und Konzentration zu spüren. Kreativität zeigte sich in den Seminarräumen und dem Außengelände. Es wurde gezeichnet, gemalt, gedruckt, fotografiert und collagiert: Bleistifte, Pinsel, Gelli-Platten, Schere und Kleber lagen neben Fotoapparaten und Smartphones. Viele kombinierten Techniken, probierten Sequenzen aus und schärften ihre künstlerischen Ausarbeitungen Schritt für Schritt.
Die Ergebnisse bildeten einen beeindruckenden Abschluss der gemeinsamen Tage: sichtbar eigenständig, technisch vielfältig und getragen von dem Mut, Entscheidungen zu treffen und sie bildnerisch umzusetzen.
Tag 5: Auswahl und Abschied – mit baldigem Wiedersehen
Am Sonntagmorgen drehte sich nun alles um die Planung. Welche Arbeiten werden in der folgenden Ausstellung gezeigt? Wie wollen wir präsentieren? Nach dem Frühstück verabschiedeten sich die Jugendlichen, wohl wissend, dass der Kontakt weiterbestehen wird: in WhatsApp-Gruppen und bei den Ausstellungseröffnungen. Der erste Termin ist bereits der 20.05.2026 im Atelier der Malschule von Alena Steinlechner in Neustadt an der Weinstraße. Und wir wissen, dass die Ausstellung noch weiterreisen wird. Eine Station wird Kirn sein, eine andere Worms. Viele Möglichkeiten zum Wiedersehen!
>>hier geht’s zur Jury 2026 (ist aktuell noch in Arbeit!)

Bist Du zwischen 13 und 19 Jahre alt?
Und Du zeichnest, kritzelst, malst, fotografierst, gestaltest regelmäßig?
Bist Du unsicher, ob das was Besonderes ist?
Dann frag einfach mal die Experten um ihre Meinung!
Bewirb dich um einen Platz bei den „Kreationstagen 2026“.
Unser JugendKunstpreis findet biennal statt- also alle zwei Jahre!
Ein Talentwettbewerb für künstlerisch hochbegabte Schüler:innen.
Zeig uns mit deiner Kunstmappe was du machst!
Die unabhängige Fachjury wählt aus, wer mit ins Kunst-Camp darf.
ELF TALENTIERTE JUGENDLICHE GESUCHT
Der Alexandra-Lang-JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz
fördert kunstbegabte Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klasse.
Kunstlehrende aus Schulen und Jugendkunstschulen in Rheinland-Pfalz regen besonders talentierte Jugendliche zur Zusammenstellung einer Kunstmappe an. Sie können auch Hilfe bei Bildauswahl (Zeichnung, Grafik, Malerei, Plastik, Foto) und Versand anbieten. Es steht frei, was in die Mappe kommt, denn es gibt keine Motiv- oder Themenvorgabe.
Was ist der Preis dieses Wettbewerbs?
Der Förderpreis für die 11 Auserwählten besteht in dem mehrtägigen Kunst-Camp „Kreationstage“ in einem Hunsrücker Landhaus. Dort arbeiten die Jugendlichen unter Anleitung von Kunst- und Designschaffenden, Kunststudierenden und Kunstlehrenden.
Ein geniales Treffen von elf kunstbegeisterten Jugendlichen
aus ganz Rheinland-Pfalz:
◼ Erlebe vier Tage intensiver künstlerischer Praxis mit Gleichgesinnten
◼ Lass dich inspirieren von wilder Kreativität und vom Austausch mit Kunstfreaks
◼ Hol dir Infos zum Kunststudium – direkt von Studierenden
◼ Entdecke die Welt der Kunst und kreativen Berufe hautnah
◼ Jede Malschule, Kunstschule und Schule kann Bewerber:innen vorschlagen
◼ Du kannst dich auch eigenständig bewerben
◼ Kosten der Kreationstage werden übernommen – als Preis des Wettbewerbs
Außer diesem Kunstförderseminar gibt’s für die Preistragenden noch
◼ eine URKUNDE des Bildungsministeriums
◼ eine Kreationstage-Teilnahmebescheinigung durch den BDK
◼ eine Gruppenausstellung der JugendKunstpreistragenden
◼ und für die über 15-Jährigen noch einen Sonderpreis von der JuKuWe Koblenz:
Die Einladung zum anspruchsvollen Kunstworkshop „KunstReich“ in Koblenz.
Und für alle 150 Teilnehmende an diesem Schülerwettbewerb gilt:
◼ Nach der Jurybegutachtung wird die Mappe kostenfrei zurückgesandt.
◼ Dazu ein Brief mit fachlichen Tipps und Jury-Kommentar zu deiner Mappe.
◼ Die Jury prämiert weitere Teilnehmende für die herausragende Kunstmappen-Präsentation oder das Skizzenbuch mit einem ZERTIFIKAT (AUSZEICHNUNG des BDK) , das im Schulzeugnis berücksichtigt werden kann.
Es lohnt sich also in mehrerer Hinsicht, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

>>Klick hier zur Wettbewerbsausschreibung 2026
Damit du dir besser vorstellen kannst, wie das ablaufen kann, hier ein paar aktuelle Berichte vom letzten JugendKunstpreis 2024

AKTUELL – Über die Preisträgerin Mia-Sophie gibt es einen schönen Beitrag des SWR-Fernsehens: „Mia-Sophie aus Mendig erhält Jugendkunstpreis“ aus dem Online-Portal der Landesschau Rheinland-Pfalz.
Das Video ist war zum 12.11.2025 online verfügbar unter der Adresse:
https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/mia-sophie-aus-mendig-erhaelt-jugendkunstpreis-100.html?mediaId=683674e4-6a84-33a3-883c-6900b8582a59&
Videoclip über das KunstCamp Kreationstage 2024
von Harry Seifert (Jury-Präsident)
Worms – 15. Juni 2024 | Finissage der Ausstellung „JugendKunstpreis 2024“ während der Wormser Kulturnacht. Die jungen Preisträger:innen berichten dem interessierten Publikum von ihren persönlichen Erfahrungen bei den Kreationstagen im Hunsrücker Landhaus.


Credit: Museum der Stadt Worms im Andreasstift, Foto: Vinzenz Loga

Mit dem JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz der ALISA-Stiftung und des BDK Fachverbands für Kunstpädagogik werden seit 2008 alle zwei Jahre junge Kunstschaffende gefördert. 102 Bewerbungen gab es in diesem Jahr. Elf Preistragende zwischen 14 und 18 Jahren aus ganz Rheinland-Pfalz wurden nun am 13. Mai 2024, im Rahmen einer Feierstunde in der Wormser Magnuskirche prämiert. Begleitend eröffnete erstmals auch eine Ausstellung mit Werken aller Preistragenden im Museum der Stadt Worms im Andreasstift. Die Ausstellung war bis zur Finissage am 15. Juni 2024 zu sehen. Informationen www.museum-andreasstift.de


JugendKunstpreistragende und das Dozententeam bei den Kreationstagen 2024 von links stehend: Alena Steinlechner, Johanna Neff, Mia-Sophie Laura Mayer, Ronja Zellner, Philine Zeuner, Milana Zaripov, Maxine Sebastian, Marcel Friedrichs, Julia Albrecht, Viktoria Porten und Rici Kreher.
Davor: Dr. Daniela Colic-Bender (BDK-Landesvorsitzende), Harry Seifert (Jury-Präsident), Eberhard Jakob, Eberhard Grillparzer (Kurator), Zoe Djifroudi, Ella Marie Requadt, Jakob Joico und Selina Hammer.
In der Altersgruppe der 8. bis 9. Klassen wurden vier Preisträger:innen ermittelt, drei Mädchen und ein Junge.
In der Gruppe 10.-12. Klassenstufe wurden sechs junge Künstlerinnen und ein junger Künstler ausgewählt.
Bei der feierlichen Auszeichnung der Preisträger:innen des JugendKunstpreises am 13. Mai 2024 in der Magnuskirche Worms wurden prämiert:
Felix Chatenay, 14 Jahre, Remagen
Milana Zaripov, 14 Jahre, Ingelheim
Mia-Sophie Laura Mayer, 15 Jahre, Mendig
Philine Zeuner, 14 Jahre, Neustadt an der Weinstraße
Ronja Zellner, 16 Jahre, Germersheim
Marcel Friedrichs, 16 Jahre, Ramstein
Maxine Sebastian, 17 Jahre, Gerolsheim
Julia Albrecht, 17 Jahre, Waldesch
Ella Marie Requadt, 18 Jahre, Mainz
Zoe Djifroudi, 18 Jahre, Prümzurlay
Johanna Neff, 18 Jahre, Ober-Olm
Außerdem prämierte die Jury die Mappen 16 weiterer Teilnehmenden
mit einem ZERTIFIKAT für die herausragende Kunstmappen-Präsentation und das Skizzenbuch:
Walid Attar El-Hamoui, Klasse 8
Annabel Hiber, Klasse 8
Beata Boskovic, Klasse 8
Luise Hamm, Klasse 8
Emmy-Lee Klug, Klasse 9
Katja Steinlechner, Klasse 9
Maria Ebel, Klasse 9
Matilda Kramer, Klasse 9
Clara Rückert, Klasse 10
Laura Wanjiru Jakob, Klassenstufe 11
Viktoria Jan, Klassenstufe 11
Paul Schlachter, Klassenstufe 12
Leon Hinz, Klassenstufe 12
Luzie Lea Braun, Klassenstufe 12
Ruohan Wu, Klassenstufe 12
Carla Maack, Klassenstufe 12
Sie alle haben beim JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz 2024 einen außerordentlich hohen Rang verdient; ihre Teilnahme am Jugendkunstpreis kann im Zeugnis als besondere Leistung berücksichtigt werden.
Die Jury hatte am 25. März 2024 getagt.
Das Ergebnis des Mappenwettbewerbs:
Die Fachjury zum Alexandra-Lang-JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz 2024 hatte die schwierige Aufgabe, aus 102 teils sehr, sehr guten Bewerbungsmappen elf talentierte Jugendliche auszuwählen, die zu den Kreationstagen 2024 eingeladen werden.

Was ist der Preis dieses Wettbewerbs?
Der Förderpreis für die Auserwählten besteht in dem mehrtägigen Kunstcamp „Kreationstage“ in einem Hunsrücker Landhaus. Dort arbeiten die Jugendlichen unter Anleitung von Kunst- und Designschaffenden, Kunststudierenden und Kunstlehrenden.
Ein geniales Treffen von elf kunstbegabten Jugendlichen
aus ganz Rheinland-Pfalz:
◼ Erlebe fünf Tage intensiver künstlerischer Praxis mit Gleichgesinnten.
◼ Lass dich inspirieren von wilder Kreativität und vom Austausch mit Kunstfreaks
◼ Hol dir Infos zum Kunststudium – direkt von Studierenden.
◼ Entdecke die Welt der Kunst und kreativen Berufe hautnah.
◼ Jede Schule und Jugendkunstschule kann Bewerber:innen vorschlagen.
◼ Die Jugendlichen dürfen sich auch eigenständig bewerben.
◼ Kosten der Kreationstage werden übernommen – als Preis des Wettbewerbs.
◼ Nach der Jurybegutachtung wird die Mappe mit einem Jury-Kommentar zurückgesandt – für dich kostenfrei.

13. Alexandra-Lang-JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz der ALISA STIFTUNG und des BDK Fachverbands für Kunstpädagogik
Der JugendKunstpreis findet biennal statt. Also alle zwei Jahre.
Ein heißer Tipp für junge Künstler: Das „KunstReich“ im Juli 2026
ist ein SommerKunstCamp für kunstbegeisterte junge Leute 15-27 Jahre.
Mit interessanten Workshops: Malerei, Architektur-Zeichnen, Bildhauerei mit Holz und Textiles Design.
Informationen und Anmeldung unter http://jukuwe.de/projekt-kunstreich
Alle zwei Jahre fordert der Alexandra-Lang-JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz junge, kunstbegabte Menschen heraus, eine Mappe einzureichen.
Kunstlehrende brauchen nur den Hinweis zur Teilnahme oder die Anregung an ihre Schülerinnen und Schülern weitergeben. Sie müssen kein Thema einführen, es muss nichts „extra für die Mappe“ gemacht werden. Und die „Gewinnquote“ ist recht hoch. So vergab die Fachjury 2024 auf jede neunte Mappe eine Einladung zu den Kreationstagen, dem einzigartigen Förderpreis.
Ansprechpartner
Trixi Kuklinski
info@alisa-stiftung.de
06241-269660
Dr. Daniela Colic-Bender
colic-bender@bdk-brief.de
Eberhard Grillparzer
info@jugendkunstpreis-rp.de
Mobil 0179 50 90 427 auch WhatsApp
>>zur Wettbewerbs-Ausschreibung
>>Begleitblatt zum Ausdrucken als PDF
Übrigens:
Du bist jetzt gerade auf unsrer aktuellen Homepage.
Wer im Archiv der Wettbewerbe stöbern möchte (mit sämtlichen Informationen seit Anbeginn) findet das „ARCHIV 2008-2022„ unter dem Link https://www.jugendkunstpreis-rlp.de

1____ Der Alexandra-Lang-JugendKunstpreis wird seit 2008 vergeben, gestiftet in Erinnerung an die in jungen Jahren verstorbene Künstlerin Alexandra Lang (1970–2000).

2____ Der Schülerwettbewerb „Alexandra-Lang-JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz“ und das Kunstförderseminar „Kreationstage“ sind freie, private Initiativen von Eberhard Grillparzer und engagierten Kunstschaffenden, mit dem Ziel, jungen bildkünstlerisch aktiven Menschen, Wege künstlerischen Arbeitens zu zeigen.
3____ Der Wettbewerb ist pädagogisch anerkannt und steht unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Bildungsministers Sven Teuber.
Der Alexandra-Lang-JugendKunstpreis wird seit 2008 vergeben, gestiftet in Erinnerung an die Künstlerin Alexandra Lang (1970–2000).

4____ Der Wettbewerb und die „Kreationstage“ auf einem Hunsrücker Landsitz werden unterstützt vom BDK e. V. Fachverband für Kunstpädagogik.

5____ Der Alexandra-Lang-Jugendkunstpreis wird gefördert
durch die ALISA STIFTUNG.

Wir danken ganz herzlich Frau Ilse Lang, der großzügigen Stifterin dieses einzigartigen Kunstpreises.

stat2026-03-05*